Der Störenfried

Weiterleben oder Warten auf den Tod

Tschüss, Störenfried

«Er ist weg», so der Arzt bei der Besprechungen nach den Kontrolluntersuchungen. Mit Strahlen- und Chemotherapie hat man ihm den Garaus gemacht. Gut so! Er muss gar nicht mehr kommen, ich kann ohne ihn prima leben. Die schlimmen Wochen während der Therapie sind schnell vergessen. Ich bin den Ärzten und Pflegenden sehr dankbar, auch wenn sie sagen, sie hätten nur ihren Job gemacht.

Dankbar bin ich auch für Alle, die mich mit guten Gedanken und Zuneigung unterstützt haben. So eingebettet zu sein – in einem Familien- und Freuden/Freundinnennetz  – ist eine wunderbare Erfahrung.

Jetzt kann ich den Sommer und den Garten voll geniessen. Und meinen 80. Geburtstag mit der Familie fröhlich und entspannt feiern.

Tschüss, Störenfried! Gut, dass Du verschwunden bist. So lebt es sich gut.

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